Publikationen
Die Messergebnisse werden in regelmässigen Abständen in unterschiedlichen Medien veröffentlicht. Hier haben Sie Zugang zu den wichtigsten Publikationen aller drei Messnetze.
Factsheets
Kryosphärenberichte
Bulletins (Glacier/Permafrost)
Glaciological Report (Glacier)
Glaciological Report (Permafrost)
Veranstaltungen, Meldungen

Und die Schweizer Gletscher schmelzen weiter
Die Gletscherschmelze in der Schweiz war 2025 einmal mehr enorm. Ein schneearmer Winter kombiniert mit Hitzewellen im Juni und August führte zu einem Verlust von drei Prozent des Gletschervolumens. Das ist der viertgrösste Schwund seit Messbeginn. Die Eismasse nahm damit in den letzten zehn Jahren um ein Viertel ab. Das berichten das Schweizerische Gletschermessnetz (GLAMOS) und die Schweizerische Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.
Bild: Matthias Huss
Permafrost in den Schweizer Alpen: 2024 war ein weiteres Rekordjahr
Der Permafrost in den Schweizer Alpen war noch nie so warm wie im hydrologischen Jahr 2024. Auch der Rückgang des Bodeneisgehalts und die Zunahme der Blockgletschergeschwindigkeiten setzten sich weiter fort. Diese Beobachtungen beruhen auf 25 Jahren koordinierter Messungen im Rahmen des Schweizerischen Permafrostbeobachtungsnetzes PERMOS. In diesem Zeitraum haben sich die Permafrostveränderungen in den Schweizer Alpen beschleunigt.
Bild: Cécile Pellet
Mit Klimaschutz Gletscher über 3000 Metern erhalten
Bei starkem Klimaschutz weltweit könnte mehr als ein Viertel des heute vorhandenen Eises in den Schweizer Alpen erhalten bleiben. Das schreiben Forschende in einem neuen Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz, welches den Stand des Wissens zur Gletscherschmelze in den Alpen, die vielfältigen Auswirkungen und die möglichen Handlungsoptionen zusammenfasst. Insbesondere Gletscher über 3000 Metern über Meer könnten langfristig bestehen bleiben. Das Faktenblatt wird am 21. März 2025 zum ersten «Internationalen Tag der Gletscher» publiziert. Die Vereinten Nationen haben 2025 zum «Jahr der Gletscher-Rettung» deklariert.
Bild: Jürgen Merz, @glacionaut
Starke Gletscherschmelze trotz viel Schnee in der Höhe
Nach den Extremjahren 2022 und 2023 ist keine Entspannung für die Schweizer Gletscher in Sicht: Trotz aussergewöhnlich grosser Schneemengen im Winter führten teils rekordhohe Temperaturen im Juli und August, kombiniert mit Saharastaub, zu einem Verlust von 2,5 Prozent des Gletschervolumens. Das berichtet die Schweizerische Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz am Dienstag.
Bild: Matthias Huss
Keine Erholung für den Permafrost in der Schweiz
Nach zwei Jahren mit wenig Schnee und sehr heissen Sommern bleibt der Permafrost in der Schweiz im Herbst 2023 warm und der Eisgehalt des Bodens nahm vielerorts weiter ab. Die Blockgletscher bewegten sich zudem schnell talwärts. Dies geht aus den neuesten Messungen des Schweizer Permafrost-Messnetzes hervor.
Bild: Matthias Lichtenegger
